02.07
Mariä Heimsuch wird`s bestellt, wie`s Wetter vierzig Tag`sich hält.
Wie die heilige Jungfrau fortgegangen, wird Magdalena (22.Juli) gern empfangen. 

04.07
Regen am St.Ulrichstag, macht die Birnen stichig-mad.
Wenn`s am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. 

08.07
Kilian der heilge Mann, stellt die ersten Schnitter an.
An St.Kilian säe Wicken und Rüben an. 

10.07
Wie`s Wetter am Siebenbrüdertag, es sieben Wochen bleiben mag. 

15.07
Ist Apostelteilung schön, kann das Wetter der sieben Brüder geh`n. 

17.07
Regen an Alexe, wird zur alten Hexe. 

19.07
Vinzenz Sonnenschein, füllt die Fässer mit Wein. 

20.07
Margaretenregen bringt segen.
Regen am Margarethentag, sagt dem Hunger guten Tag. 

22.07
Maria Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet es an diesem Tage gern.
Am Tag der heiligen Magdalenen, kann man schon volle Nüsse sehen. 

23.07. bis 24.8 Hundstage.
Klar muss Apollinarius sein, soll sich der Bauer freu`n. 

24.07
Was die Hundstage (23.07. bis 24.08.) gießen, muss die Traube büßen. 

25.07
Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
Gegen Margareten und Jakoben, die stärksten Gewitter toben. 

26.07
St.Anna klar und rein, wird bald das Korn geborgen sein.
Ist St.Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei. 

27.07
Hundstage (23.07. bis 24.08.) hell und klar, zeigen ein gutes Jahr. 

28.07
Hundsstern, Freund des Sirius, der bringt den Schweiß so recht in Fluß. 

29.07
Ist Florentine trocken blieben, schickt sie Raupen in Korn und Rüben. 


Allgmeine Regeln für den Juli

Bei Donner man im Julius viel Regen noch erwarten muß. 

Der Juli trägt den Reisekorb in einer Hand durchs ganze Land. 

Die Julisonne hat noch keinen Bauern aus dem Lande geschienen. 

Ein tüchtiges Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter. 

Einer Reb und einer Geiß ist's im Juli nie zu heiß. 

Heißer Juli verheißt guten Wein. 

Im Juli Finkenschlag früh vor Tag, fleißig Regen bringen mag. 

Im Juli muß vor Hitze braten, was im September soll geraten. 

Im Juli warmen Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein. 

Juli kühl und naß - leere Scheunen, leeres Faß. 

Juli recht heiß, loht sich Mühe und Schweiß. 

Juli Sonnenstrahl - gibt eine gute Rübenzahl. 

Juli viel Glut macht alles gut. 

Macht im Juli die Ameis' groß den Hauf', folgt ein strenger Winter drauf. 

Muß im Juli man nicht schwitzen, tut die Jahresplag nichts nützen. 

Nur in der Juliglut wir Obst und Wein gut. 

Regnet's zum Juli hinaus, guckt der Bauer nicht gern aus dem Haus. 

So golden im Juli die Sonne scheint, so golden sich der Roggen neigt. 

Was der Juli verbricht, rettet der September nicht. 

Was du an einem Tag versäumest im Juli, das schaffen im August zehn Tage nicht herbei. 

Was Juli und August nicht taten, läßt der September ungebraten. 

Wenn der Juli fängt zu tröpfeln an, so wird man lange Regen hab'n. 

Wenn die Ameisen im Juli ihre Haufen höher machen, so folgt ein strenger Winter. 

Wenn Fledermäuse emsig am Abend fliegen, wird im Juli das gute Wetter siegen. 

Wer im Juli sich regen tut, sorget für den Winter gut. 

Wettert der Juli mit großem Zorn, bringt er dafür reichlich Korn.