01.10
Regen an St.Remigius, bringt für den ganzen Monat Verdruß. 

02.10
Laubfall an Leodegar, kündet ein fruchtbar Jahr.
Fällt das Laub auf Leodegar, so ist das nächste ein fruchtbar Jahr. 

09.10
Regnet`s an St.Dionys, wird der Winter nass - gewiß. 

14.10
St.Burkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein. 

15.10
Zu Theres beginnt die Weinles`. 

16.10
Mit St.Hedwig und St.Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
Auf St.Gallen-Tag muß jeder Apfel in seinen Sack.
Gallus vorbei, Birnen und Äpfel sind frei.
Ist St.Gallus nicht trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken.
Hedwige gibt Zucker in die Rübe. 

18.10
Ist St.Lukas mild und warm, kommt ein Winter, daß Gott erbarm`.
Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht breut. 

20.10
St.Wendelin verlass uns nie - schirm unsern Stall, schütz unser Vieh. 

21.10
Ursula bringt`s Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda (28.Oktober) drein. 

23.10
wenn`s St.Severin gefällt, bringt er mit die erste Kält`. 

25.10
Mit Krispin sind alle Fliegen dahin. 

26.10
Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar. 

27.10
Bevor du Simon-Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut. 

28.10
Simon und Juda , die zwei, führen oft den Schnee herbei.
Schneid das Kraut, bevor es Juda klaut.
Wer Weizen sät am Simonstage, dem trägt er goldne Ähren ohne Frage. 

29.10
Wenn Simon und Judas vorbei (28.10.), so rücket der Winter herbei. 

31.10
St.Wolfgang Regen, verspricht ein Jahr voll Segen. 


Allgmeine Regeln für den Oktober

Bleibt im Oktober das Laub am Ast, viel Ungeziefer du zu befürchten hast. 

Bringt der Oktober Frost und Schnee, so tut der Winter nicht allzu weh. 

Durch Oktobermücken laß dich nicht berücken. 

Ein Oktoberhimmel voller Stern' hat warme Öfen gern. 

Gewitter im Oktober künden, daß du wirst nassen Winter finden. 

Hält der Oktober das Laub, liegt zur Christnacht noch Staub. 

Hat der Oktober viel Regen gebracht, hat er die Gottesäcker bedacht. 

Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flocken viel. 

Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter kündt. 

Im Oktober viel Frost und Wind, ist der Winter wie ein Kind. 

Ist der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfraße halt. 

Ist der Oktober warm bestallt, so ist der Februar recht kalt. 

Ist Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
Ist er aber naß und kühl, mild der Winter werden will. 

Oktober geht ein rauher Wind, dann wärm' am Sauser dich geschwind. 

Oktober kalt, tötet's Ungeziefer bald. 

Oktober macht die Pferde mager. 

Oktober Nordlicht, glaub es mir, verkündet harten Winter mir. 

Oktober rauh - Jänner flau. 

Oktober und März gleichen sich allerwärts. 

Oktober, der fröhliche Wandersmann, der pinselt Wald, Weide und Hecken an. 

Oktoberdonner hat die Kraft, daß er viel Getrteide schafft. 

Oktoberhimmel ohne Stern, hat warme Öfen gern. 

Oktoberschnee tut Pflanzen und Tieren weh. 

Oktobersonne kocht den Wein und füllt auch große Körbe ein. 

Oktoberwetter zeigt stets an, wie's künftig um den März wird stahn. 

Schneit's im Oktober gleich, dann wird der Winter weich. 

September warm - Oktober kalt. 

Sitzt im Oktober das Laub noch am Baum, so fehlt ein strenger Winter kaum. 

Viel Regen im Oktober, viel Schnee im Dezember. 

Warmer Oktober bringt fürwahr, uns sehr kalten Februar. 

Wie im Oktober die Regen hausen, so im Dezember die Stürme brausen. 

Zu Ende Oktober Regen, bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.